Südfrankreich(3): 2x Pont du Gard

Als kurzen Abstecher auf unserem Weiterweg wollen wir noch ein kleines Stück auf dem Gard und durch den Pont du Gard hindurch paddeln. Am frühen Nachmittag kommen wir auf dem Zeltplatz in Collias an. Die erste Überraschung hier ist: der Platz liegt nicht AM sondern HOCH ÜBER dem Fluss – das war auf Google Earth nicht ersichtlich gewesen.

Egal, ein kleiner Pfad führt trotzdem hinunter und wir finden ganz in der Nähe eine gute Stelle, um die Boote einzusetzen. Da das Wetter gut ist und abends noch ein Bus von Remoulins nach Collias zurückfährt, beschließen wir spontan, die Strecke noch heute zu paddeln.

Gegen 17 Uhr paddeln wir also in Collias los. In der Abendsonne ist es noch immer ziemlich heiß und auch der Fluss ist deutlich wärmer als die Ardeche. Die Strömung ist gut und die Strecke ist sehr einfach zu paddeln, von einer kleinen Naturstufe (oder einem verfallenen Wehr, so genau kann ich das nicht erkennen) abgesehen gibt es nur hier und da kleine Schwallstrecken, die selbst Jaaku gut bewältigen könnte.

Nach einigen sehr entspannte Kilometern durch eine schöne Schluchtstrecke (die

k-CIMG8071
erster Blick auf den Pont du Gard

natürlich etwas darunter leidet, dass die Eindrücke von der Ardeche noch ganz frisch sind) kommt der Pont du Gard in Sicht, ein wahrhaft beeindruckendes Aquädukt aus der Römerzeit. Gerade hier macht natürlich der Kameraakku schlapp, so dass ich nur noch mit dem Handy fotografieren kann. Mist!

Danach weitet sich das Tal etwas und die Umgebung wird flacher und schon bald haben wir unser Ziel in Remoulins erreicht. Bis der Bus kommt ist noch Zeit für ein Eis und einen Spaziergang durch den Ort und dann geht es zurück nach Collias (zu unserer Überraschung fällt die Rückfahrt mit 6€ für alle zusammen erstaunlich günstig aus).

Eingentlich war der Plan, danach ziemlich schnell ins Bett zu kommen, aber wir lernen noch unsere Zeltnachbarn kennen und ihren fussballspielenden Hund, ein echt cooles Tier, und so wird es doch etwas später als geplant.

Da die Strecke hierfür optimal ist, beschließe ich, sie am nächsten Morgen mit Niklas alleine noch einmal zu fahren, diesmal jeder im eigenen Boot. Ein 10l-Wassersack in Niklas Bug sorgt für besseren Geradeauslauf, ansonsten ist er ganz auf sich allein gestellt. Die kleine Stufe gleich zu Anfang meistert er mit Bravour, danach kann ihn nichts mehr schrecken und es wird eine tolle erste eigene „Wildwasser“tour für ihn – langsam wird es wohl Zeit für ein eigenes Boot.

Tja, auch hiervon gibt es leider nur Handyfotos, da ich die Kamera gleich zu Anfang im Gard versenke, was sie erstmal für zwei Tage schachmatt setzt!

https://player.vimeo.com/api/player.js

 

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